B&B Düsseldorf im “Shop Düsseldorf”

Liebe Buckles&Belts Freunde,

unter folgendem Link findet Ihr ein Shopmagazin, das einen Artikel auf Seite 36 über unseren Store in Düsseldorf gebracht hat, was uns natürlich sehr freut!

http://globalblue.ceros.com/global-bluedigital/dusseldorfss12uc/page/1.

Schaut doch einfach mal rein. Es sind auch Bilder von Gürteln enthalten, die Lust auf eine kleine Shoppingtour machen :-) ..

Liebe Grüße und wir freuen uns mit der neuen Frühlingskollektion auf die ersten warmen Tage!

Euer B&B Team

Die Kulturgeschichte des Gürtels

Der Gürtel scheint für uns heute ein selbstverständliches Kulturgut darzustellen. Dabei hat er sich über Jahrhunderte verändert, wurde zeitweise geschmäht und ist erst heute ein generell verbreitetes Modeaccessoire, welches in den verschiedensten Farben und aus diversen Materialien hergestellt wird.

Eine der frühesten Fund von gürtelähnlichen Kettenglieder oder Metallschnüren wurde in Gräbern der Bronzezeit gefunden. Hier gab es also bereits Bedarf die Kleidung um die Hüfte zu festigen und gleichzeitig eine Art Schmuck und Handwerkskunst zu tragen. Eine Gürtelschnalle besaßen die bronzezeitlichen Modelle allerdings noch nicht. Dafür gab es einen recht einfachen Gürtelhaken, mit dem man beide Enden des Gürtels ineinander verhakte.

Der Gürtel als Statussymbol

Erst in der Zeit des römischen Imperiums kam die Gürtelschnalle zum Gürtel. Gerade die Gürtelschnalle war ein hervorragender Ort, um Kostbarkeiten wie Edelsteine und reichliche Verzierungen zur Schau zu stellen. Vielleicht stand der Gürtel aus diesem schmückenden und prahlerischen Schnallenbesatz heraus ja auch im Mittelalter für Kraft und Herrschaft. Wenn der Reichtum am Gürtel zur Schau getragen wird, dann ist das eine sehr klare Veranschaulichung des eigenen Status in der Gesellschaft.

Später übernimmt diese Art der Statusschau die Schärpe, welche als breites Band quer um den Oberkörper geschlungen wurde. Hierauf konnten militärische Abzeichen, welche den gesellschaftlichen Status ebenfalls für alle sichtbar präsentierten, angebracht werden. Die Schärpe ist heutzutage noch in abgewandelter Form in zahlreichen Trachten als Bauchbinde zu finden – so zum Beispiel in der griechischen Folklore.

Der Gürtel als Staufach

Aber zurück zum Gürtel: Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Gürtel auch immer funktionaler verwendet. So konnten Frauen wie Männer zum Beispiel Messer und Trinktassen oder ähnlich praktisches am Gürtel festmachen. Die Frauen trugen diese Utensilien zumeist unter dem obersten Rock, also nicht gleich für alle sichtbar.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Gürtel plötzlich aus der Mode geraten und sollte erst etwa Ende des Jahrhunderts wieder gefallen bei den Damen finden. Gleichzeitig machte der Hosenträger bei den männlichen Zeitgenossen dem Gürtel starke Konkurrenz. Doch sollte sich diese Mode auch langsam wieder legen und bereits 1890 waren in den USA auch wieder Gürtel beliebter als Hosenträger. Die Hosenträger sind zwar in den letzten Jahren für eine kleine modisch-nostalgische Gruppe wieder interessant und beliebt geworden, aber dass sich dieses Gummigespann nochmals gegen den Gürtel durchsetzen sollte ist wohl kaum zu erwarten.

Gürtel heute

Heutzutage ist der Gürtel in den meisten Teilen der Erde entweder eine rein funktionale Angelegenheit oder man trägt ihn aus modischen Gründen nach seinem Geschmack gestaltet. Manchmal trifft auch beides zu, Mode und Funktionalität. Doch ist der Gürtel heutzutage, so schön er auch gestaltet sein mag, seiner Symbolkraft, seine Repräsentationsfunktion enthoben. Dies gilt aber sicherlich für fast alle Kleidungsstücke, die in vorherigen Jahrhunderten Macht und Kraft symbolisieren sollten. Trotz alle dem: Die Eleganz eines schönen Ledergürtels bleibt unter Kennern beliebt und hält auch so mancher schnelllebigen Gürtelmode mit Glitzerelementen stand.

Bildbeispiele für die verschiedenen Anwendungen von Gürteln heute haben wir in diesem Beitrag zusammengestellt.

Frohe Weihnachten wünscht Buckles & Belts

Frohe Weihnachten allerseits

Im Namen des gesamten Teams möchten wir Ihnen allen ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen.

Wir freuen uns, unsere treue Kundschaft auch nach Weihnachten wieder in unserem Onlinestore und unseren Fillialen zu begrüßen.

Und nicht vergessen: Ohne seinen Gürtel wäre auch der Weihnachtsmann nur halb so schick. In diesem Sinne -

Frohe Weihnacht!

Und als kleines Schmankerl für die die es noch nicht kennen: “Warum es den Weihnachtsmann nicht geben kann“. Nicht neu, aber trotzdem gut.

Gürtel – überall und manchmal nirgendwo

Gürtel – überall und manchmal nirgendwo

Als ich gebeten wurde einen Gastbeitrag über Gürtel in diesem Blog zu verfassen, musste ich erst mal überlegen, wo es eigentlich überall Gürtel gibt und ich habe so einige Gürtel gefunden. Von Haute Couture bis zu ganz praktischen und beinahe lebensrettenden Aufgaben.

Der hier ist zum Beispiel mächtig stolz auf seinen Gürtel:

Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei interessieren sich nicht so sehr für die letzte Mode als für die Funktion ihres Gürtels. Hauptsache alles dabei!

 

Gürtel mit Ausrüstung der Feuerwehr

Auch schon früher gab es Gürtel. Genau genommen hat man bereits Gürtel aus der Bronzezeit gefunden, die jetzt mal locker 4000 Jahre alt sind. Diese Gürtel beschläge hier sind aus dem 7. Jahrhundert:

Gürtelschnalle aus dem 7. Jahrhundert

Als richtiger Rapper gehört ein, sagen wir mal, üppig verzierter Gürtel zur Grundausstattung.

 Statussymbol Gürtel

Gürtel erweisen sich auch im Weltraum als sehr praktisch. Zum einen verrutscht der Raumanzug dadurch erheblich weniger, zum anderen kann man praktischerweise sein Erkennungszeichen auf dem Gürtel platzieren, damit man immer weiß zu welchem Raumschiff man gehört.

Die Gürtel der Raumschiff Enterprise - Besatzung

Für Kampfsportler ist der Gürtel Zeichen ihres Ranges. Der Laie erkennt anhand der verschiedenen Gürtel ob ein Zusammentreffen mit seinem Träger schmerzhaft oder sehr schmerzhaft sein wird.

Schwarzer Kampfsport-Gürtel

Und natürlich werden Gürtel als modische Accessoires eingesetzt:

Gürtel als Accessoire bei Modenschauen

Gürtel können also Werkzeug, Trophäe, Mode und noch viel mehr sein. Interessant ist, dass auch in Kreisen der ganz normalen Verbraucher ein Gürtel nicht gleich ein Gürtel ist. So konnte ich in einer kleinen, nicht repräsentativen Umfrage im Bekanntenkreis eine 50/50 Situation erkennen zwischen dem Gürtel als Schmuck-Accessoire und als praktisches Ding, was man einfach anzieht, damit die Hose nicht rutscht. Manch einer wäre übrigens gut beraten öfter einen Gürtel mit diesem Hintergedanken zu tragen.

Aber Funktion und gutes Aussehen schließen sich ja gar nicht gegenseitig aus – sie machen einen Gegenstand ja sogar erst richtig vollkommen, sofern beide Aspekte miteinander verbunden werden.

Eine Funktion von Gürteln sollte man allerdings irgendwie wieder vergessen. Nämlich die gesamten Weihnachtsgeschenke der letzten Jahre an diesem zu befestigen.

Was man nicht so alles an einen Gürtel hängen kann..

Posted in: Allgemein by Julian 1 Comment

Gürtelschnalle des Grauens – die falschen Accessoires

Heutzutage ist Herrenmode doch eigentlich ziemlich einfach, sollte man meinen. Man vermeidet die schlimmsten Entgleisungen, trägt, was einem gefällt, passt sich noch ein wenig seiner Umgebung an und ist eigentlich nie modisch völlig daneben. Wohlgemerkt: sollte man meinen.

Denn eigentlich sind die alten und oft diktatorischen Kleidungsregeln nie wirklich verschwunden. Nun gut, kaum noch jemand käme heute auf die Idee, abends im Frack ins Restaurant zu gehen. Aber im Hintergrund halten sich viele dieser alten Gegebenheiten nach wie vor. Das kann zum Beispiel das alte Gebot sein, keine braunen Schuhe in der Stadt zu tragen. Es kann aber auch heißen, mit den falschen Socken unangenehm aufzufallen.

Alles,was in der Tat verschwunden ist, sind die klaren, verlässlichen Anhaltspunkte. Was bei Kleidungsstücken schon schwierig wird, führt spätestens bei den dazu passenden Accessoires zur Katastrophe. Denn während hier offiziell alles dem persönlichen Geschmack überlassen bleibt, kann man in der Realität extrem viel falsch machen.

Denn hier muss man allen Ernstes nachdenken: was passt? Schon so mancher hat sich ein ansonsten perfektes Outfit ruiniert, weil etwa die Krawatte Ton in Ton zu nahe bei seinem Hemd lag. Was theoretisch gut klingt, sieht meist verwaschen und kontrastarm aus. Mancher, der es besonders gut machen will, besorgt sich ein Einstecktuch im exakten Farbton und Muster seiner Krawatte. Da spricht an und für sich betrachtet ebenfalls nicht viel dagegen. Wirklich elegant wirkt es aber, beides aufeinander abzustimmen, aber nicht gleich zu wählen.

Fehlerquellen

Das Accessoire, bei dem aber die meisten Fehler gemacht werden, ist der Gürtel. Da meint so mancher, mit dem Restposten aus dem Schnäppchenladen gut gerüstet zu sein. Leider halten die guten Stücke nicht lange. Schon nach ein paar Stunden machen sich die ersten Verschleißerscheinungen breit, und das sogar bei Gürteln, auf denen groß das Wort „Leder“ prangt. Nun, Leder ist bei Gürteln eben nicht gleich Leder. Einfache Modelle sind meist aus billigem Spaltleder. Vollrindleder ist teurer – hält aber bei richtiger Pflege ein Leben lang. Also investieren Sie ruhig ein paar Euro. Nach ein paar Jahren haben Sie die Mehrkosten locker wieder herausbekommen.

Nächster Schwachpunkt: die Gürtelschnalle. Auch hier trennt sich bei der Verarbeitung schnell die Spreu vom Weizen. Ist die Schnalle gut verarbeitet, oder verbiegt sie sich? Und mal ganz davon abgesehen: achten Sie mal auf die Schnallen bei den diversen Restpostenläden und Jahrmarktständen. Wie? Die sehen alle gleich aus? Exakt. Und zwar gar nicht mal so gut.

Welcher Gürtel passt denn nun zu Anzug und Krawatte?

Natürlich sollte der Gürtel optimal zum Rest des Outfits passen. Und das heißt, solange Sie nicht gerade nur schwarze Kleidungsstücke im Schrank haben: Mit einem Gürtel kommen Sie wohl kaum aus. Gerade bei Freizeitgarderobe kann ein brauner Gürtel, vielleicht mit Prägung oder dezentem Muster, viel zur Abrundung Ihrer Wirkung beitragen. Zum dunkeln Anzug ist das gute Stück dann wieder schwarz.

Ein paar Grundregeln sollten Sie aber natürlich beachten. So wird die Farbe des Gürtels am besten auf die Schuhe abgestimmt. Schwarzer Gürtel zum schwarzen Schuhwerk, brauner zu den tollen braunen Loafern aus dem letzten Urlaub. Und zu den netten roten Brogues vom letzten Shopping-Trip? Auch den braunen Gürtel, denn Braun- und Rottöne harmonieren optimal miteinander. Perfektionisten gehen noch einen Schritt weiter und stimmen das Leder noch mit ihrem Uhrenarmband und ihrer Aktentasche ab.

Bei der Gürtelschnalle gehen Sie ähnlich vor. Greifen Sie zur goldfarbenen Schnalle, wenn Sie dazu eine goldene Armbanduhr tragen. Zur silbernen Krawattennadel gehört eher eine silberne Schließe. Und wenn Sie in der Freizeit lieber etwas individueller gekleidet sind? Um so besser. Dann haben Sie nämlich bei der Wahl des Gürtels völlig freie Hand. Und spätestens bei der Wahl der richtigen Schnalle können Sie sich dann richtig ausleben.

Sie suchen eine gute Seidenkrawatte passend zu Ihrem legeren Outfit? Dann empfehlen wir Ihnen den Onlineshop für Krawatten Krawattenforum.com – ein frischer, moderner Krawattenshop, der alle erdenklichen Krawattenfarben in seinem Sortiment hat.

Der Gürtel macht die Hose (ein Erfahrungsbericht)

Neulich war es mal wieder so weit!
Eigentlich versuche ich es ja zu vermeiden wie den berühmten Besuch beim Zahnarzt, aber meine stark eingeschränkte Auswahl an Jeans zwang mich dazu eine Shoppingrunde zu drehen – Ziel: eine neue Hose finden!

Ich begab mich ohne spezielle Vorstellungen auf die Suche nach einem geeigneten Beinkleid. Nur dass es eine wohl eine Jeans werden wird, war mir in etwa klar. Nach kurzer Zeit stellte sich dann auch schon der erste Erfolg ein. Allerdings habe ich keine Hose gefunden, sondern einen Gürtel. Eher untypisch, da ich schon zwei Gürtel habe… Aber dieses Modell gefiel mit sehr gut und so schlug ich zu. Zudem hatte ich praktischerweise bereits eine Hose samt Gürtel an 

Ich war somit das erste Mal mit zwei Gürteln eine Hose kaufen – und was soll ich sagen? Nie mehr ohne eine Auswahl an Gürteln auf die Hosenpirsch. Beim Anprobieren verschiedener Jeansmodelle in verschiedenen Farben begann ich mit auf die Wirkung meiner beiden Gürtel zu achten.

Aha, ein Gürtel kann also nicht nur eine Hose halten..

So konnte ich eine einzige Jeans mit Hilfe verschiedener Gürtel einmal stylisch modern tragen und einmal eher im klassischen Cowboy-Style. Ich habe mir dann sogar noch einen weiteren Gürtel geben lassen und habe weiter probiert. Ein und dieselbe Hose lässt sich also ganz unterschiedlich tragen.
Beim Probieren fielen mir auch ganz praktische Dinge auf, wie z. B. dass gar nicht alle Gürtel in alle Hosen passen. Man verzeihe mir bitte meine vorherige Unwissenheit bezüglich dieses Themas. Aber man muss gar nicht an extrem breite oder ausgefalle Gürtelmodelle denken.

In die eine Jeans passte mein „ganz normaler“ Gürtel einfach nicht durch die Gürtelschlaufen. Man kann das vielleicht damit vergleichen, dass man zum Schuhkauf auch immer dicke Socken mitnimmt, um zu probieren ob die Schuhe trotzdem noch gut passen. Ein weiterer praktischer Aspekt ist der, dass manche Hosen natürlich nur mit Gürtel richtig gut sitzen.

Meine Lektion war also diese: Accessoires wie Gürtel tragen ganz wesentlich zum Look bei. Das ist natürlich nicht komplett neu und jeder Mode-Kenner wird an dieser Stelle wahrscheinlich milde mit dem Kopf schütteln – aber das so ein alltäglicher Gegenstand wie ein Gürtel so eine große und „hosenkaufentscheidende“ Rolle spielt war mir (als Mann) bisher nicht klar.

Am Ende habe ich übrigens eine Jeans gefunden. Die trage ich jetzt je nach Lust und Laune mit „Gürtel Nummer 1“, „Nummer 2“ oder der altgedienten „Nummer 3“ – und weitere Neuzugänge in der Gürtelschublade sind wahrscheinlich.